Dies ist der erste Eintrag seitdem ich auf meinem neuen Phenom II PC arbeite. Doch der neue Byte-Cruncher soll nicht das Thema sein, sondern dass ich endlich die Muße hatte meinen kleinen 300W Wechselrichter auszuprobieren.
Ich habe ihn vor längerer Zeit für kleines Geld bei ebay erstanden, aber seit dem Umzug im Herbst 2010 war keine rechte Lust da mit dem Ding zu spielen (zumal ich ja Solarsachen machen will und das im Berliner Winter eher Makulatur ist). Zeitgleich mit dem Inverter legte ich mir eine 12V/7,2Ah Bleigel-Batterie von Panasonic die, die ich an einem Sommernachmittag mal mit meinem 50W Solarmodul vollgeladen hatte. Als erster Test-Verbraucher diente im Versuch eine einfache Energiesparlampe:
Trotz monatelanger Lagerung lief der Wechselrichter einige Stunden munter ohne dass die Lichtleistung nachließ (Klemmenspannung nach Betrieb 12,7V). Zugegeben, die kleine Ikea-Birne zeith auch nur ~5 Watt. Etwas anderes als solch einen ohmschen Verbraucher würde ich allerdings nicht an den Wechselrichter anschließen, das Signal wird im Handbuch bereits euphemistisch als “modifizierter” Sinus bezeichnet, sähe wahrscheinlich im Oszi aus wie ein Gebirgszug in den Alpen. Leider ist das Ding auch sehr laut, es hat einen kleinen Lüfter (~40x40mm) der auf gefühlt 4000 U/min im Gerät rotiert um ihm Kühlung zu verschaffen. Sollte ich also darauf umsteigen Teile meiner Abendbeleuchtung per gespeichertem Solarstrom zu betreiben, muss ich das Gerät irgendwo schalldicht verstecken oder doch etwas tiefer in die Tasche greifen..
Anyway, erstes Experiment erfolgreich. Es folgen weitere