Acer Tablet zu verkaufen

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Alle weiteren Infos auf:

http://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/acer-iconia-b1-16gb-in-ovp/376391745-285-3393

Info’s zum unbefristete DHL Streik

Mein Lieblings-Paketdienstleister wird bestreikt. Zum Glück wird man als Kunde nicht komplett dumm stehenglassen (wie sonst eh schon bei DHL).

 

Infos zum aktuellen Streik gibt es hier: https://www.dhl.de/streikinfos

Free Dogecoin! Grab them from these faucets!

There are some nice faucets for Dogecoin online these days, I have four suggetions for you:

  1. http://www.freedoge.ir
  2. http://faucet.digitalgold.co
  3. http://doge.plinkofaucet.com – nice short game similar to the Plinko game in “The price is right”, new chance every 25 min.
  4. http://steep.rocks – Win doges by scratching a ticket, you get a new ticket every 60 min.

Ein Leckerbissen für Freunde der Wissenschaftsgeschichte

Auf dem Server der Uni Pittsburgh wird ein Notizbuch von Albert Einstein aus seiner Zeit an der Uni Zürich vorgestellt und diskutiert:

http://www.pitt.edu/~jdnorton/Goodies/Zurich_Notebook/index.html

 

Als komplettes Faskimile auch zu finden in den Einstein Archives unter http://alberteinstein.info/vufind1/Record/EAR000034421

Coole Projekte aus Australien

Diese Woche habe ich zufällig zwei sehr interessante Projekte aus Australien über meinen Bildschirm laufen sehen:

1. http://www.plastimake.com/

Eine wiederverwendbarer, thermoplastischer Kunststoff, der sehr hart und steif wird bei Raumtemperatur und schon bei ~60°C schmilzt. Er kann immer wieder neu geknetet werden und eignet sich dank kompostierbarkeit und Freiheit von Schadstoffen für allerlei (Un)sinn. Checkt vor allem http://www.plastimake.com/examples für Ideen! Meine Freundin hat mir den Link geschickt und will unbedingt einen Sack voll von diesen Kügelchen zum Geburtstag haben.

 

2. Flow Hive

Ist ein System aus vorgegossenen Honigwabenhälften, welche geschlitzt/gegeneinander verschiebbar sind und sich somit öffnen lassen (mittels einer Art Schlüssel).
Vorteil: Das Honigernten wird zum Kinderspiel, da der Honig einfach aus den Waben in eine Drainage fließt und wie bei einer Zapfanlage über einen Hahn zu entnehmen ist.
Man kann den Bienen von außen zuschauen wie sie die Waben befüllen und verschließen. Sobald alle Waben zu sind öffnet man die ganze Wand mittels Schlüssel, lässt den Honig abfließen und die Bienen können brav weiterarbeiten (Vor allem wird keine Biene beim Ernteprozess zerquetscht oder verletzt).

Ich habe das Flow Haus als ganzes bestellt, kostet schlappe 600€, ein schönes Projekt für 2016 :-)

 

 

Party Mix von Simina Grigoriu

Sehr geiler Track von Kalkbrenner’s Freudin, passt zum Aufwärmen für die nächste Party in Berlin

Warum springen entladene Alkali-Batterien wieder hoch, wenn sie fallen gelassen werden?

Diese spannende Frage wird in einem netten Video beantwortet:

Der am Ende aufgelöste Unterschied ist: Das Elektrolyt in der entladenen Batterie ist steif und fest, sodass die Batterie insgesamt steifer wird. Das Elektrolyt der geladenen Batterie ist eher pastös und nimmt den Impuls beim Aufprall des Batteriegehäuses auf. Hintergrund dafür ist die Zinkelektrode, welche als Minuspol in der Batterie genutzt wird. Das Zink liegt elementar vor und geht bei Entladung mit dem Elektrolyt (Kaliumhydroxid KOH) in Lösung, wo es Zn(OH)42- (Zinkhydroxid) Komplexe bildet. Hierbei lagern sich tetraedisch angeordnete OH Gruppen um das Zn2+ an.[1] Die Gitterkonstanten dieser Komplexe sind größer als vom elementaren Zink, entsprechend ist die Dichte auch niedriger. Es wird also in der entladenen Batterie enger für alle, wie man auch eindrücklich im Video am kaum aufzukratzenden Elektrolyt in der entladenen Batterie sieht.

Vergleich Gitterkonstanten:

  • Gitterkonstante b für Elementares Zink: 4,92 x 10-10 m [2]
  • Gitterkonstante b für Zn(OH): 8,5 x 10-10 m [3]

[1]: Huggins, Robert A. 2010: Energy Storage, New York City: Springer, p.253

[2]: http://repository.phywe.de.scipio.altoserver.de/files/versuchsanleitungen/p2542301/d/p2542301d.pdf – Seite 7

[3]: http://de.wikipedia.org/wiki/Zinkhydroxid

Zwölf Maßnahmen zur Absicherung gegen Angriffe aus dem Internet

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat eine Liste veröffentlicht mit 12 Maßnahmen um die eigene Informationssicherheit zu verbessern. Vieles davon sollte hinlänglich bekannt sein, allein es scheitert an der Umsetzung:

https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Wissenswertes_Hilfreiches/Service/Checklisten/Massnahmen_gegen_Internetangriffe.html

DIY Customizing – Vom kaputten Staubsaugerroboter zum Partygag

In diesem Blogeintrag möchte ich euch von einem Spaßprojekt berichten, welches ich im Herbst 2014 durchgeführt habe. Ausgangslage war ein Internetbild eines Staubsaugerroboters, welcher umgemalt wurde in das markante blau-weiße Design des StarWars-Roboters R2D2. Mir kam sofort die etwas morbidere Idee, dass ein solcher Roboter eh schon fast aussieht wie eine Landmine, warum malt man ihn dann nicht gleich so an?

Als ich dann im Spätsommer diesen Jahres zufällig einen solchen Roboter auf einer Berlin-typischen Sperrmüllinsel (Stadtbild Neukölln, wer hier wohnt weiß wovon ich spreche) gefunden habe, war der Startschuß für das Projekt gefallen.

Zum Roboter selbst: Es handelt sich um einen Klarstein Cleanmate aka Klarstein Cleanfriend aka Intelligent Cleaner M-488 aka M-288 Auto Cleaner aka Veluce R290, etc. etc.
Kurz: Ein China-Nachbau des Roomba-Staubsaugerurgesteins. Einen ausführlichen Testbericht findet man u.a. hier Das folgende Bild zeigt den zweiten Roboter, den ich kurz nach dem Fund des ersten gekauft habe:

 

 

Auslieferzustand

Dieser zweite war “notwendig”, weil der Sperrmüll-Bruder ohne Ladegerät etc. kam und ich außer einem Bleigel-Ladegerät keine Möglichkeit hatte dem Roboter Saft mitzugeben. Außerdem wollte ich schon lange einen solchen Helfer für unser Bad (siehe Kachelboden im Bild), denn dort stehen unsere Katzenklos und die bringen eine Menge Streu mit sich. Ich habe den zweiten originalverpackt zum Schnäppchenpreis von 30,-€ inkl. Versand bekommen. Das im Vergleich zu Markengeräten durchschnittliche Kehrergebnis ist daher für mich vollkommen ok.

Thema Ladegerät: Erstaunlicherweise haben diese Roboter NiCd Akkus. (Daraus erschließt sich auch, warum ich das Bleigel-Ladegerät nur für einen ersten kurzen Versuch nutzen wollte) Solche Akkus sind seit 2009 Dank des Batteriegesetzes in Deutschland nur noch eingeschränkt in Verkehr zu bringen. Eine Ausnahme gilt für kabellose Elektrowerkzeuge (sic!), zu denen sich augenscheinlich auch Staubsaugerroboter zählen dürfen (…)

Der erste Test des Sperrmüllfundes ergab, dass der Robo etwas fußlahm auf seiner rechten Antriebsrolle ist und fast nur im Kreis fährt, ansonsten aber noch voll tauglich ist. Das folgende Bild zeigt den Sperrmüllrobi vor der Demontage. Man sieht oben die Aussparung für den (schon entnommenden) NiCd Akku, darunter die beiden gegenläufigen Kehrbürsten und danach das kleine Staubfach mit Lüfterrad.

Auslieferzustand_unterseite

 

Der ganze silberne Decke ist in einem Stück abzunehmen, indem man alle entsprechenden Schrauben von der Unterseite aus löst. Glücklicherweise hat der Konstrukteur des Geräts möglichst wenige Schraubentypen verwendet, sodass spätere Verwechslungen nahezu ausgeschlossen sind. Der Deckel ist über mehrere Flachkabel mit dem Grundkörper verbunden, da im Deckel das Knopfpanel zur Einstellung des Reinigungsprogramm verbaut ist. Die Stecker kann man vor dem Abziehen farblich markieren, muss man aber nicht, weil jeder Stecker eine andere Pin-Anzahl hat. Auch hier hat der Konstrukteur mitgedacht, oder unbewusst richtig gehandelt 😉

Deckel geöffnet

Im Deckel befinden sich drei blaue SMD LEDs, die während des Betriebs blinken (ohne weitere Funktion) und eine Status LED, die je nach Ladezustand Grün oder Rot leuchtet. Ich entschied mich dazu, alle Gehäuseteile in einem militärischen Grün zu lackieren und bei der Gelegenheit die drei Blink-LEDs durch rote zu ersetzen. Nachdem ich den Roboter von innen gesäubert hatte (schließlich war er schon länger im Einsatz gewesen, bevor er seinen Vorruhestand antreten durfte), musste ich noch mittel Messschieber die Bauart der SMDs bestimmen und dann ging ich Einkaufen. Es folgt eine Liste der besuchten Läden und verwendeten Materialien:

  • Obi:
    • Buntlack matt laubgrün (RAL 6002)
    • Buntlack matt reinweiß (RAL 9010)
  • Conrad:
    • Lexanspray von LRP – MC2 Nitroblock
    • Würth Elektronik SMD LED in 1206 Bauweise (Typ 150120RS75000)
  • Modulor
    • Zeichenpapaier 130grm/m²
    • DIN A4 Schneidmatte
    • Skalpel

Drum herum braucht man natürlich noch ein paar weitere Werkzeuge, wie zum Beispiel Lötkolben (Ich verwendete zum Entlöten in diesem Fall zwei Weller-Stationen parallel, in Ermangelung einer passenden SMD-Entlötspitze), eine vernünftige dritte Hand oder auch die passende Schutzausrüstung zum Lackieren.

Zur Umsetzung:

Die zu lackierenden Teile wurden grob von Staub gesäubert und dann mit Zeitungspapier bzw. Klebestreifen an den notwendigen Stellen abgeklebt. Alle Oberflächen erhielten dann im Abstand von einem Tag jeweils zwei Lagen grünen Lack. Dieses doppelte Lackieren war notwendig, da die grauen/silbrig glänzenden Oberflächen deutlich mehr durchschimmerten als die dunklen Bereiche. Wahrscheinlich wäre das Ergebnis mit einer dritten Schicht Lack noch etwas besser geworden.

Danach habe ich mit einem Laserdrucker den Schriftzug “PANZERMINE” auf das 130grm Papier gedruckt und mittels Skalpel+Schneidmatte ausgeschnitten. Die Schrift habe ich möglichst groß gewählt, damit die dünnen Bereiche zwischen den einzelnen Bögen/Strichen der Buchstaben halbwegs halten. Das R war leider besonders schwierig, dieses musste ich im Nachgang mit Klebstoff reparieren. Perfekt wurde es nicht, es gab trotzdem eine Menge Nebenspritzer rund um/in dem Buchstaben. Für Nachbastelnde empfehle ich dickeres Papier oder ein anderes Material, welches bedruckbar ist (Vielleicht Folien für Overheadprojektoren?). Die ungewollten Spritzer habe ich dann versucht grob mit einer Klinge zu entfernen, das dann jedoch wieder verworfen, da der grüne Lack darunter nicht kratzfest war. Hier hätte man vielleicht mit einem ähnlich farbigen Lack + Pinsel noch etwas holen können. Das folgende Bild zeigt das Ergebnis:

 

DSC_0166Im Anschluss wurden noch alle Teile mit dem Nitrostop-Lack besprüht. Dieser soll nur als mechanischer Schutzlack dienen, damit der Robi nicht zu schnell verkratzt. Auch hier habe ich wenig Hirnschmalz investiert, sondern ganz pragmatisch zugegriffen, weil die Dose bei Conrad im Restverkauf für 3,50€ lag. Dieser Lack vertrug sich jedenfalls ganz gut mit den Lacken aus dem Obi, es hab keine Anlösung o.ä. Wie gut der Nitrostop wirklich gegen Kratzer besteht werden erst spätere Praxistests zeigen 😉

 

Nächster Schritt war das Aus/Einlöten der neuen SMDs. Der Wechsel von blau auf rot stellt für die Schaltung eigentlich auch einen Wechsel der anliegenden Spannung dar, denn die rote LED braucht eine kleinere Spannung zu Erzeugung ihrer Photonen. (Für Physik-Interessierte mehr dazu hier). Ich habe darauf verzichtetet die Vorwiderstände zu tauschen, sondern habe bei Conrad nach möglichst spannungsfesten roten LEDs gesucht. Gefunden habe ich die o.g. Würth Elektronik Bauteile, welche eine anliegenden Spannung von 2V erwarten. Blaue SMD LEDs dieser Größe verlangen Spannungen in der Größe 3 bis 3,5V. Durch das nichtlineare Verhalten der Diode wird die rote LED dadurch zu stark getrieben und leuchtet heller/altert schneller. Für dieses Bastelprojekt war mir das aber schlicht egal, zumal die Blitzdauer im Bereich ~0,2sec bei 2sec Interval liegt. Diese kurzen Überlastungstöße muss die LED abkönnen ^^. Die folgenden beiden Bilder zeigen eine der zu ersetzenden LEDs und darunter die von mir dann eingebauten. 25cda1423df08dc5cfcc28f40aae014a5defdc066ec5c58892ed1cbc1a38bc51

Würth Elektronik LEDs. Conrad.de Nummer 759442

Zwei rote SMD LEDs in 1206 Baugröße. Die linke ist bereit verzinnt. Man beachte die nicht ESD-gerechte Lötunterlage aus dem Hause IKEA.

Zum Auslöten habe ich wie oben beschrieben zwei Lötkolben bei ~300°C betrieben und die kleine Platine jeweils mit einer dritten Hand festgehalten. Da ich die blauen LEDs nicht mehr benötige, war mir eventuelle Beschädigung egal. Ich wollte nur schnell das Zinn aufschmelzen und das alte Bauteil aus den Lötpads rausschieben. Die neuen LEDs habe ich dann vorsichtig mit einer Pinzette gegriffen, an den Enden vorverzinnt, auf die nun freien Lötpads gelegt, kurz erhitzt, fertig. Das ganze sieht dann fertig so aus:

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Damit bin ich auch schon fast am Ende. Fehlt nurnoch der Zusammenbau. Der ist aber unspektakulär: Flachkabel mit Deckelverbinden, den Deckel wieder mit Gehäuse verschrauben, alle anderen Teile wieder einstecken (zb. den auch lackierten, aber bisher nicht erwähnten Staubbehälter), alle Abklebungen wieder entfernen, fertig.

 

Und wie sieht das Ergebnis aus?

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90% Erfolg! Eine LED springt nicht an (ich habe absichtlich kein Bild von der Lötstelle hier gepostet, die war gelinde gesagt unsauber und muss nachgelötet werden).

Ansonsten bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden :-) Als Partygag auf der nächsten WG-Party ist der Roboter damit auf jeden Fall tauglich.

 

Aftermath:

Zu tun an diesem Roboter gibt es hier noch zwei Dinge:

  • dritte LED nachlöten
  • Antriebsrad reparieren, damit der Roboter wieder manövrierfähig ist.

Weitere Projekte dieser Art könnten folgen. Mögliche Designs wären zum Beispiel die Untertassensektion der NCC 1701-D Enterprise.

Geiler 8Bit Soundtrack von Super Hexagon

Super addictive *oonz oonz oonz* – so wie im übrigen auch das Spiel dazu

Die Macherin dieses Kleinod nennt sich selbst Chipzel und hat auch eine eigene Website. Klicken!

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